Für Unternehmen sind Cyberattacken längst ein riesiges Problem. Die Lage spitzt sich aber weiter zu: Neue Geschäftsmodelle machen Hacking immer lukrativer. Kriminelle setzen auf Erpressung und könnten dank Industrie 4.0 bald auch zur Sabotage greifen.
WIEN. "Im Moment sind 430 Server online. Das reicht locker aus, um größere Websites lahmzulegen", heißt es in gebrochenem Englisch in einem YouTube-Video. Wenige Klicks später sendet ein Programm Datenpakete an einen Webseiten-Server und die Seite geht offline. Die DDoS-Attacke (das bedeutet Distributed Denial of Service) war erfolgreich. "Es war eine ganz schön große Attacke. Das Programm ist sehr gut", versucht die Stimme um Downloads zu werben.
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2015-03-30
2015-03-27
Hackangriff: Österreich war betroffen. Und schweigt.
Österreich wurde gehackt. Also natürlich nicht das Land, sondern eine staatliche Stelle. Das bestätigt zum Beispiel Staatssekretärin Sonja Steßl auf Nachfrage. Fast ist man geneigt zu sagen, das kommt doch sozusagen längst in den „besten Familien“ vor. Aufgrund der Vielzahl an Vorfällen kann man sich doch kaum noch gegen die Gefahren wehren, so wirkt es oft. Noch dazu geht es um Investitionen und um eingeschränkte Usability. Da kann dann schon ein Angriff durchkommen.
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