Der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent ist nach der Restrukturierung wieder gut aufgestellt, so CEO Michel Combes. Nun sei die Politik gefragt, für globale Regeln zu sorgen.
Lang hat die EU-Kommission mit chinesischen Netzwerkausrüstern gestritten. Dumpingpreise sind zwar vom Tisch, jetzt geht es um unerlaubte Beihilfen. Können europäische IT-Unternehmen noch mithalten?
Michel Combes: Egal, ob es sich um Hersteller aus China oder den USA handelt, meine Pflicht ist es sicherzustellen, dass Alcatel-Lucent wettbewerbsfähig ist. Am Ende des Tages wählen Kunden aufgrund von Innovation, Leistung und Kosten. Wir haben unseren Teil erledigt. Jetzt ist die Politik gefragt. Ich will im gleichen Spielfeld spielen wie unsere Konkurrenten.
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2015-03-25
2015-03-10
Die schiefe Optik beim Glasfaser
Einen Tag gilt es noch zu bangen. Es könnte doch tatsächlich sein, dass es morgen, wenn die Richtlinien für den Breitbandausbau präsentiert werden, heißt: Das wird den Technologiestandort Österreich wirklich voranbringen.
Die Vorzeichen dafür stehen aber denkbar schlecht.
Die Vorzeichen dafür stehen aber denkbar schlecht.
Breitbandausbau wirft einen Schatten voraus
Einen Tag lang heißt es für die heimische Telekombranche noch bangen. Denn morgen, Mittwoch, werden vom Verkehrsministerium die Richtlinien für den Breitbandausbau und die Vergabe der sogenannten Breitbandmilliarde präsentiert. Die Branche sei aber mehr als besorgt, heißt es. Denn längst ist von politischer Einflussnahme die Rede. Nachdem Telekom-Mitbewerber bereits eine Remonopolisierung der Infrastruktur befürchten, warnt ein Brancheninsider gegenüber dem WirtschaftsBlatt nun davor, dass die Gefahr bestehe, Mittel könnten zweckentfremdet werden.
2014-10-14
New Deal der EU-Kommission - die österreichischen Unternehmen dürfen noch hoffen
Es ist das wirtschaftspolitische Streitthema schlechthin:
Ist es legitim öffentliche Mittel zur Wachstumsstimulation auszugeben und wenn ja, wie viel? Auch die Antworten drehen sich da bekanntlich im Kreis: Schließlich lehnt es die eine Seite ja prinzipiell ab. Von europäischen Stellen hingegen gab es zuletzt spendierfreudigere Impulse. So wurde sogar überlegt, Teile des Euro-Rettungsschirm für den Ausbau von Autobahnen zu verwenden, um damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu generieren.
Dem ist nun aber ein anders Projekt zuvor gekommen:
2014-07-25
Breitband allein reicht nicht
| Bild: Foltin WirtschaftsBlatt |
Der Netzausbau ist beschlossene Sache. Infrastruktur allein ist für Standort und Mobilfunker aber zu wenig. Es braucht einen Plan und neue Geschäftsmodelle.
WIEN. Monatelang hieß es für die IT-und Telekombranche bangen: Aufgrund der eingefrorenen Mittel für den Breitbandausbau stand nicht nur die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internetzugang, sondern auch der heimische Standort auf dem Spiel.
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