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2015-08-24

Industriebetriebe investieren 4 Milliarden € in Industrie 4.0

- Industrie 4.0 ist bei den Vorständen heimischer Industriebetriebe angekommen.

 

- Bis 2020 werden laut PwC-Studie jährlich 4,3 Milliarden € investiert. Das entspricht pro Unternehmen 3,8 Prozent des jährlichen Umsatzes.

 

- Die Umsätze werden dank Industrie 4.0-Ansätze um 13 Prozent steigen.

 

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens PwC lassen sich heimische Industriebetriebe die Digitalisierung - unter dem Schlagwort Industrie 4.0 -  vier Milliarden € kosten. Das bringe zusätzliches Wachstum.

2015-08-23

Behördenwege machen auch im Netz keinen Spaß

Wie unlängst berichtet wurde, möchte man seitens der EU nun KMU stärker unter die Arme greifen und ihnen durch den Behördendschungel helfen. Ganz ehrlich: Es wird auch Zeit. Dass hier die Politik verstärkt aktiv wird, ist wichtig. Mit dem Willen allein ist es aber noch nicht getan.

2015-06-25

Digitaler Wandel: Nur jedes vierte Unternehmen handelt

 - 40 Prozent der Unternehmen fürchten Umwälzungen in ihrer Branche.

 

 - Digitalisierung ist aber als Thema noch nicht im Vorstand angekommen.

 

 - Vor allem die Pharmabranche fühlt sich sicher.

2015-03-25

Alcatel-Lucent CEO Michel Combes fordert: "Europa braucht eine digitale Agenda"

Der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent ist nach der Restrukturierung wieder gut aufgestellt, so CEO Michel Combes. Nun sei die Politik gefragt, für globale Regeln zu sorgen.

Lang hat die EU-Kommission mit chinesischen Netzwerkausrüstern gestritten. Dumpingpreise sind zwar vom Tisch, jetzt geht es um unerlaubte Beihilfen. Können europäische IT-Unternehmen noch mithalten?

Michel Combes: Egal, ob es sich um Hersteller aus China oder den USA handelt, meine Pflicht ist es sicherzustellen, dass Alcatel-Lucent wettbewerbsfähig ist. Am Ende des Tages wählen Kunden aufgrund von Innovation, Leistung und Kosten. Wir haben unseren Teil erledigt. Jetzt ist die Politik gefragt. Ich will im gleichen Spielfeld spielen wie unsere Konkurrenten.

2015-02-23

Kein Online-Verkauf: Banken müssen nachziehen

Die Bankfiliale ist immer noch gefragt: Bei den Instituten, aber wenn es nach verkauften Produkten geht, auch bei den Kunden. Laut einer Studie des IT-Konzern Google liegt das aber am fehlenden Angebot. Banken müssen nun rasch umdenken.

Auf den ersten Blick wirken österreichische Bankkunden nach einer Studie des Suchmaschinen-Riesen Google nicht besonders onlineaffin. Nur 18 Prozent der befragten Internetnutzer haben im vergangenen Jahr einen Kredit online erworben. 22 Prozent waren es bei Hypotheken und mit deutlichem Abstand immerhin 46 Prozent bei Kreditkarten.

2015-01-15

"George" gegen Apple: Die Erste Bank auf Online-Offensive



c:Erste Bank, David Sailer
Mit der Digitalisierung gerät das bisherige Geschäftsmodell der Banken in Gefahr. Das will sich die Branche nicht gefallen lassen. Die Banken schlagen nun zurück: Die Erste Bank startet ein Online-Konto und bei der Bank Austria liegen bereits die Entwürfe für die mobile Geldtasche in der Schublade.

Wien. Bis vor kurzem sah es für die heimische Bankenlandschaft düster aus. Denn die Bankenlandschaft ist weltweit im Umbruch: Infolge der Digitalisierung drängen plötzlich IT-Konzerne wie Google oder Apple ins Bankgeschäft und bieten neue Arten des Zahlens und der Kontoverwaltung an. Zeitgleich haben sich aber auch die Wünsche der Kunden geändert, sagte derBankenexperte Brett King im Gespräch Ende vergangenenJahres: Die Kunden von morgen brauchen keine Filialen, sondern einfachere und nachvollziehbare Produkte.

Telekom Austria und Porsche: Jetzt werden die Autos vernetzt

Mit Hochdruck wird an vernetzten Autos geforscht. In Österreich setzt die Porsche Holding auf die Dibox.

Wien. Das mediale Echo war enorm, als bei der Consumer Electronics Show CES in Las Vegas vergangene Woche Daimler-Chef Dieter Zetsche eine Keynote-Rede hielt. Der Manager sprach über einen selbst fahrenden Mercedes-Prototyp, der bereits im nächsten Jahrzehnt regulär auf die Straße kommen könnte. Vor allem zeigte die Rede aber, dass die Automobilbranche sich mit IT-Konzernen und Mobilfunkunternehmen immer stärker zusammenschließt.

2014-12-22

Bei Banken geht es jetzt ums Ganze

Brett King im Interview: c. WB Günther Peroutka
Die Digitalisierung wird nun auch die Finanzbranche umkrempeln, sagt der Autor Brett King. Warum sollte es ihnen auch anders gehen, als der Hotelerie, Der Taxibranche oder dem Handel. Heimische Banken setzen bereits auf neue digitale Services, halten aber noch am Filialkonzept fest.

Wien. Je länger Brett King spricht, desto nervöser wird sein Publikum. Erklärt der Bestsellerautor, Zukunftsforscher und CEO des US-amerikanischen Start-ups Moven seine Visionen zur Bank der Zukunft, wie etwa bei Googles "Think Finance"-Veranstaltung am Wienerberg, ist es für anwesenden Banker vor allem eines: ein Angriff auf bestehende Geschäftsmodelle.

Brett King: „Banken sind wie Öltanker“



Die Finanzbranche ist im Umbruch, sagt Bestseller-Autor und Start-up-Gründer Brett King. Jetzt geht es darum, sich auf neue Kunden einzustellen, neue Produkte zu entwickeln und vor allem neue Kundengruppen zu erschließen.  



Herr King, Ihr Befund ist recht drastisch. „Why Banking Is No Longer Somewhere You Go But Something You Do”, also die Bank ist kein physischer Ort mehr, den man aufsuchen kann, sondern eine Handlung, die man setzt, so lautet der Titel zu einem Ihrer Bücher. Aber wie sieht sie dann aus, die Bank der Zukunft, wenn es nichts mit dem heutigen System zu tun hat?